Mittwoch, 13. Juni 2018

Ich bin noch da

Ja, es gibt mich noch. Ich gebe zu, das Instagram doch einfach und viel schneller geht. Ohne groß planen, mal schnell nebenbei.

Wir haben uns mittlerweile ziemlich gut mit dem Diabetes arrangiert. Für meinen Sohn ist es ein bisschen normal geworden, für mich als Mama ist es eben da. Mit allen Begleiterscheinungen: Mutti nervt den Sohn mit Fürsorge ;-)
Zum Messen der Zuckerwerte hat er mittlerweile einen Sensor am Arm, der in Verbindung mit dem dazugehörigen Lesegerät seine Werte ohne Stechen in den Finger ermittelt. Das macht es gerade in der Schule wesentlich einfacher.

Auf jeden Fall bin ich froh, dass er ganz viel selbstständig macht. So ist die Sorge, wenn er in der Schule oder mit Freunden unterwegs ist, doch geringer. Selbst auf der Klassenfahrt gab es keine Probleme, außer das die Unterkunft und das Essen mehr als unterirdisch war. Das ist aber ein anderes Thema.

Nach der Diagnose mussten wir ja unseren geplanten Winterurlaub stornieren und haben gehofft, dass es vielleicht in den Osterferien klappen würde. Und das hat es auch. Die Werte waren gut, die Ärztin gab grünes Licht, also Haus gebucht, unsere Freunde informiert, dass wir nun doch kommen würden und los.

Das bei Zweien die Freude über das Wiedersehen riesig war, kann man sich bei diesem Bild sicher vorstellen.



Leider hatte es nicht geklappt, Didi decken zu lassen, er hatte immer gehofft einen kleinen Freund zu bekommen, aber was soll's. Die gemeinsame Zeit zusammen war umso intensiver und mein Sohn ist richtig aufgeblüht. 



Wir haben die stille Zeit in Dänemark sehr genossen, die leeren Strände und natürlich das Osterfest.
Unsere Freunde hatten uns eingeladen und wir hatten einen schönen Abend mit gutem Essen und Trinken. 

Und natürlich habe ich auch wieder Susanne von Den Gode Butik besucht.



Sie plant übrigens ein Bed & Breakfast in Ihrem Haus, die Bauarbeiten hatten gerade begonnen. Ich werde berichten.

Am Ende waren wir auch froh, dass wir uns entschieden haben einen Tag länger zu bleiben. Während im Norden von Seeland kein Schnee lag, gab es im Süden mehr als genug davon. Somit wären wir auch genau in das Wetterchaos am Ostersamstag in Mecklenburg geraten und die spätere Heimreise hat uns davor bewahrt.

Jetzt sind wir schon lange wieder im Alltag angekommen, aber es dauert ja nicht mehr lange bis zu den Sommerferien.

Habts fein und vi ses

Karina



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen